Carl Zeiss, gebrandmarkiert als ZEISS, ist ein deutscher Hersteller von optischen Systemen, industriellen Messungen und Medizinprodukten, die 1846 in der Jena gegründet wurden, mit dem Optiker Carl Zeiss. Gemeinsam mit Ernst Abbe (1866) und Otto Schott (1884) bauten sie eine Basis für moderne Optik und Fertigung. Es gibt derzeit zwei Teile des Unternehmens, die Carl Zeiss AG mit Sitz in Oberkochen mit bedeutenden Tochtergesellschaften in Aalen, Göttingen und München und der Carl Zeiss GmbH mit Sitz in Jena.
Carl Zeiss eröffnete 1846 eine Optik-Werkstatt in Jena. Bis 1847 machte er Mikroskope in Vollzeit. Im Jahre 1861 wurde Zeiss als einer der besten wissenschaftlichen Instrumentenmacher in Deutschland angesehen, wobei etwa 20 Menschen unter ihm arbeiten und sein Geschäft noch wachsen. Im Jahre 1866 verkaufte die Zeiss-Werkstatt ihr 1.000.Mikroskop. Im Jahre 1872 trat Physiker Ernst Abbe bei Zeiss ein und entwarf mit Otto Schott sehr verbesserte Linsen für die optischen Instrumente, die sie produzierten. Nach dem Tod von Carl Zeiss im Jahre 1888 wurde das Unternehmen 1889 als Carl-Zeiss-Stiftung gegründet.
Im Ersten Weltkrieg war Zeiss der weltweit größte Standort der Kameraherstellung. Zeiss Ikon war ein bedeutender Teil der Produktion zusammen mit Dutzenden anderer Marken und Fabriken und hatte auch große Werke in Dresden.
Derzeit beschäftigt ZEISS über 24.946 Mitarbeiter über vier Standorte in Deutschland, China, Indien und den USA. Das Unternehmen entwickelt sich immer weiter und im Jahr 2014/2015 lag der Umsatz bei knapp 4,51 Milliarden Euro.