Wer eine Werkstatt führt, ein Industrieunternehmen leitet oder anderweitig auf Maschinen und technisches Equipment setzt, hat einen hohen Investitionsbedarf für das Anlagevermögen. Nicht selten bilden spezielle Maschinen den Großteil des gesamten Firmenvermögens, sodass es klar auf der Hand liegt, dieses auch entsprechend zu pflegen und vor Diebstahl oder Missbrauch abzusichern.
Wir zeigen im Folgenden, welche Vorteile eine Industrieversteigerung mit sich bringt und worauf Unternehmer besonders achten sollten, wenn sie über eine Auktion Maschinen kaufen oder verkaufen wollen.
Das Reizvollste an einer Versteigerung ist ohne Frage der niedrige Kaufpreis, unter dem Gebrauchtmaschinen zu ersteigern sind. Er liegt meist deutlich unter dem geschätzten Verkehrswert, bei 70 Prozent oder weniger. Gerade auf dem hart umkämpften Gebauchtmaschinenmark, sehen bei einer Auktion viele eine Chance, preisgünstig eine Traummaschine zu erstehen.
Beim Kauf durch eine Auktion entfallen die Kosten für das Gutachten eines Sachverständigen, da bereits vor der Versteigerung ein Gutachten vom Auktionshause erstllt worden ist.
Hochpräzise Herstellungsmaschinen, Laser, Spindelsysteme, Fräsen und ähnliche Industriegeräte können zwar einen gewissen Wert darstellen, es fehlt aber die große Nachfrage, um diesen Wert auch beim Verkauf zu erzielen und die Maschinen einer geeigneten Zielgruppe anzubieten.
Abhilfe versprechen spezielle Industrieversteigerungen und Maschinenauktionen, die von vornehmlich gewerblichen Ankäufern frequentiert werden und einen Marktplatz für selbst kleinste Nischenbereiche bieten.
Anders als beim Direktverkauf, der langwierige Verhandlungen mit nur einem potenziellen Abnehmer zur Basis haben kann, bietet die Industrieversteigerung handfeste Vorzüge.